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Michaela Dietl


Akkordeon- und Melodica-istin, Stimmkünstlerin und Performerin, Textdichterin und Komponistin

Geboren 1959 in Landshut/Niederbayern
Gelernte Germanistin, Historikerin und Philosophin.
Verdiente sich ihre ersten Sporen als Straßenmusikerin.
Seit 1984 zahlreiche Kompositionen für Theater und Film, sowie erfolgreiche Soloprojekte. Zusammenarbeit u.a. mit Fred Frith.

Aktuelle Projekte


"Von der Hand in den Mund" – Soloprogramm von und mit Michaela Dietl
die.hammerling – Trio mit Erwin Rehling und Fritz Moßhammer
"Irmis Leidenschaft" – 17 Frauen – 17 Akkordeons – 17 Stimmen


Kontakt: Tel. +49-(0)89-76 59 83 | Mail | Web

Über Michaela Dietl


Immer wieder wird versucht Michaela Dietl als Musikerin festzulegen und immer wieder misslingt es. Diese Künstlerin passt in keine Schublade. Es gibt keine musikalische Form in der sie nicht zu Hause wäre und dennoch ist sie unverwechselbar. Ihre Darstellungsart ist unkonventionell, eigenwillig und höchst differenziert.

Ihr schauspielerisches Talent reicht von der Diva bis zum bayerischen Volksmusikhelden, sie kann Alles spielen, es gibt Nichts, in das sie sich nicht einfühlen und was sie nicht ausfüllen könnte. Sie schreibt und singt ihre eigenen Lieder und Texte, sie komponiert Film- und Theatermusik, sie erstellt eigene Soloprogramme und arbeitet in den verschiedensten Formationen mit anderen Musikern und Künstlern. Darüber hinaus gibt sie noch Unterricht in Akkordeon spielen und ernährt ihre kleine Familie.

Sie ist im herkömmlichen Musikbetrieb eine große Ausnahmeerscheinung, denn sie ist unangepasst und sehr anspruchsvoll, sowohl was ihre eigene Musik betrifft, als auch die anderer. Mit sicherem Instinkt und Erfahrung erspürt sie Qualität und wenn ihr etwas gefällt, engagiert sie sich schon mal ohne danach zu fragen, ob es sich auch rechnet. Sie kann sich in vielen Sprachen ausdrücken, aber, geprägt durch ihre Heimat, ist das Bayerische ihre Sprache und sie gibt ihm seine Schönheit zurück.

Petra Finsterle

Künstlerische Biografie


1983 Gründung von TROTTOIR, Entwicklung neuer Akkordeon-Strassen-Tanz-Musik
seit 1984 zahlreiche Kompositionsaufträge für Theater - u.a. Ernst Tollers „Hinkemann“
und Slavomir Mrozeks „Auf hoher See“ -
und Film - u.a. Uwe Jansons „Verfolgte Wege“, Bayerischer Filmpreis

"Ostkreuz" von Manfred Klier: Musikerin zur Filmmusik von Fred Frith und "Middle of the Moment" von Nicolas Humbert

1993 Musikberaterin für Nestroys “Lumpazivagabundus” am Münchner Volkstheater
1994 Kabarett noir „Wenn es Abend wird nach acht“ (Theater Heppel und Ettlich, München)
1995 „Die Melancholie der Freiheit“ – Schwarzrote Chansons von Peter Heinrichsen

1997 Soloprogramm „DO IT“ Premiere Theater im Fraunhofer, München

Gewinnerin des 1. Münchner Grand Prix der Straßenmusik
2. Preis beim Passauer Scharfrichterbeil
1999 Vertonung von Agota Kristofs „Das große Heft“, Württembergische Landesbühne Esslingen
2000 Vertonung von „Die Schatzinsel“ für das Schattentheater Nürnberg
2001 Vertonung „Thomastag“ von Sybille Neuhaus, Stadttheater Ingolstadt

2002 Soloprogramm „Female Blues“
2002/03 Musik zu Lesungen von Marianne Sägebrecht
Duette mit Monika Manz: Oskar M. Graf „Wir sind Gefangene“
„Erotisches vom Oskar“
2005 Premiere von „Meine Heimat ist das Mehr“ mit Veronika von Quast
2005 Gründung und Leitung des 18-Frauen-Akkordeon-Orchesters „Irmis Leidenschaft“
2006 „weh.weh.weh.erotik komm.de“ mit Dietl/Manz/Rehling
2006 Projekt „ZUG“ HAMMERLING trifft MICHAELA DIETL
2006 Bühnenmusik für "Das kalte Herz" nach Wilhelm Hauff für Stadttheater Ingolstadt
2007/09 Portraits im Bayrischen Fernsehen:
„Michaela und ihre Quetschenweiber“ (45 min) in der Reihe „Lebenslinien“
Erstsendung 2007, Wiederholung am 27.07.2009
Die Musikerin Michaela Dietl in „Aus Schwaben und Altbayern“ (12 min)
2009 Musik zu Theater Kultur auf Rädern: „Oh Kind, schenke mir den WAHN, alles zu
vergessen“ von und mit Stefan Lanius
2009 TAMS-Theater: Musik zu „Kleiner Mann, was nun“ von H. Fallada; Regie Annette Spola
2009 Filmmusik für „Die Brotbäckerin“ von Annette Mäser, Salzburg
2010 4. Solo-Programm: „VON DER HAND IN DEN MUND“ – Musikalische Überlebens-
strategien - Premiere Theater im Fraunhofer 04/2010
Seit Mai 2010 Ausbildung zur Musiktherapeutin
2011 Filmmusik zu „Über den Berg“ von Jan Kerckhoff mit die.hammerling

Zahlreiche CDs. Auswahl:
1997 Siebzehnmal
89-99 Zwischen Himmel und Erde
1999 PURO
2000 Die Schatzinsel
2003 Walzern, 37 Walzer rund um die Welt
2005 „erotic“ mit Elke A. Sommer
2005 Requiem - Hommage an Vlado Christl
2006 „Die Bayrischen“ - Gesamtausgabe der bayrischen Lieder von M. Dietl
2008 ZUG bei KLANGidee
2009 „Irmis Leidenschaft“
2010 "Hommage an die verlorenen Sprachen" mit die.hammerling, erschienen bei Jawo Records



Kompostitionen fürs Theater:


Ernst Toller: "Hinkemann"
Slavomir Mrozek: "Auf hoher See" (Kultur auf Rädern München)
Johann Nestroy: "Lumpazi Vagabundus" (Volkstheater München)
Agota Kristof: "Das große Heft" (Landestheater Esslingen)
Robert Louis Stevenson: "Die Schatzinsel" (Schattentheater Bamberg)
Aristophanes: "Der Frieden" (Kultur auf Rädern, München)
Sybille Neuhaus: "Thomastag" (Stadttheater Ingolstadt)
Eugene Ionescu: "Die kahle Sängerin" (Kultur auf Rädern München)
Wilhelm Hauff: "Das kalte Herz" (Stadttheater Ingolstadt)


Kompostitionen für Kino-und Fernsehfilme:


"Verfolgte Wege" Regie: Uwe Janson (Bayrischer Filmpreis)
"Die ungewisse Lage des Paradieses" Regie: Franziska Buch
"Oppenheim" Regie: Johanna Rambeck
"Ostkreuz" Regie: Manfred Klier (Als Musikerin zur Filmmusik von Fred Frith)
"Middle of the Moment" Nikolaus Humbert (Als Musikerin zur Filmmusik von Fred Frith)
"Versunkene Welten", Regie: Rosa Gerburg Schwägerl, Erwin Rehling
"Über den Berg" von Jan Kerckhoff (mit die.hammerling)

Kompositionen für Lesungen:


Oskar Maria Graf: Mehr Erotik, bitte! (gelesen von Bernhard Butz)
Oskar Maria Graf: Die Weihnachtsgans (gelesen von Bernhard Butz)
Oskar Maria Graf: "Wir sind Gefangene"
Vertonung von Elke A. Sommers Gedichten "Erotik"