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Michaela Dietl-Porträt im akkordeon magazin

In manchen Gegenden Bayerns ist die einheimische Volksmusik noch immer lebendige Tradition. Und mittendrin findet sich das Akkordeon, die "Quetsche" – "so hieß dieses Instrument bei uns zu Hause", erklärt Michaela Dietl. In der Familie hat die geborene Landshuterin das Akkordeon von klein auf als Brennpunkt des musikalischen Brauchtums erlebt:   Lesen Sie mehr
Zu "Hommage an die verlorenen Sprachen", der neuen CD von die.hammerling:

"Dunkel ist ihr Timbre und sie weiß schamaninnenhaft in Trance zu versetzen. Und lange hat man Bluesfeeling nicht mehr so stylish von jedem Klischee entkoppelt erlebt wie in den Stücken "Stimme des Mondes“ oder "Blue Bird“… Jetzt nur nicht alles zerreden. Hören und eintauchen. Sich fallen lassen. Süchtig werden… "
Stefan Pieper in "Jazzthetik", März/April 2011

"…Michaela Dietl gibt die multikulturelle Gesangsstimme. Phantastisch. Von der Rai-Sängerin bis zur Gstanzlinterpretin und zurück. Von der Cheikha Rimiiti bis zu den Innviertler Geschwistern Simböck hat die alles drauf. Da ziehe ich meinen zerknitterten Trachtenhut und sage: Chapeau!“
Karl Krieg in „Lichtung“ 04/2011

"…Als Dietl kommt, wird´s ruhig, sie sieht mit ihrem langstacheligen Hut aus wie eine schwarze Pusteblume. Kein Ton, kein Wort mehr, wenn die.hammerling ihren zart-traurigen Volksjazz mit dadaistischem Einschlag spielen, links Moßhammer aus Salzburg, rechts das Percussionstalent Rehling, in der Mitte diese gigantische Frau, die meist freundlich lächelt, wenn sie nicht gerade laut lacht wie eine Hexe, die Strumpfhose so blutrot wie der Faltenstoff ihres Akkordeons… Ein Palimpsest aus alten Zeiten und musikalischer Avantgarde, immer originell, dabei nie Kopfmusik. Und stets souverän, das ist fast die Hauptsache…“
Süddeutsche Zeitung, 25. 01. 2011

"…Die Musik von die.hammerling klingt in jedem seufzenden Ton, in jeder stimmigen Aufhellung wie ein Angriff auf sture und deshalb dumme Bewahrungsmentalität. Es wird aber nicht zerschlagen oder zertrümmert. Stattdessen komponieren Dietl, Moßhammer und Rehling raffiniert an der Fadesse der Wiederholung vorbei und zielsicher hinein in eine neue Welt. Alles, leises Hauchen oder wildes Hämmern, klingt nach Aufbruch, auch wenn die Klänge tief in Traditionen wurzeln."
Bernhard Flieher in "Salzburger Nachrichten" Dez. 2010

"…So gerät diese "Hommage an die verlorenen Sprachen" zur liebevollen, emotionalen und virtuosen Huldigung an die Vielfalt der musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, die im formatierten Medienrummel des Mainstreams oft genug unterzugehen droht!"
Manfred Gillig-Degrave in "Musikwoche" 03/2011

"…Michaela Dietl, Fritz Moßhammer und Erwin Rehling erschaffen eine magische Klangwelt, wie es sie so (vermutlich) nie gegeben hat: Alpine Folklore, eigenbrötlerische Instrumentals und versponnene Songs sind die Bestandteile einer Mischung, die genauso geheimnisvoll, märchenhaft und verwunschen wie sehnsüchtig und melancholisch klingt. Ein einzigartiger Klangrausch, wie er nur aus Bayern und Österreich kommen kann."
"jazzthing", Februar/März 2011

Zu "die.hammerling"

"Wie gekonnt dabei Michaela Dietl aus Landshut am Akkordeon die beiden Musiker melodiös und rhythmisch unterstützt, zeugt von traumhafter Beherrschung ihres Instruments.
Wie sie aber mit ihrer Stimme dazu alle möglichen Laute aus der Tier-und Menschenwelt mit einbringt, grenzt schon ans Unwahrscheinliche."
16. 11. 2010, Karlheinz Jaensch, ovb-online

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Zu Michaela Karl "Streitbare Frauen":

"Begleitet wurde die Autorin in ausdrucksvoller, einfühlsamer und unverwechselbarer Weise von der Akkordeonspielerin Michaela Dietl."
Altmühlbote,18.5.2010

Zu "Von der Hand in den Mund":

"Sie ist eine Vollblut-Entertainerin, was man nicht erst merkt, wenn sich ihr beim passionierten Spiel mehr und mehr der Zopf aus der roten Haarkrone löst, sondern auch daran, dass sie Begeisterungswellen von der Bühne bis in die letzte Reihe schickt…
Sie schnurrt, gurrt, fiepst und zwitschert, was das Zeug hält; presst dazu ungeahnte Töne aus dem Akkordeon - mal zart, seufzend, dann wieder rumpelnd und trotzig. Michaela Dietl und ihre Quetschn, die sie zärtlich "ihre fesche Italienerin" nennt, erinnern daran, dass es in der Musik ist wie im Leben (oder war's andersrum?): Auf's Improvisieren kommt's an."
Janine Adomeit, Süddeutsche Zeitung, April 2010

"Ein Konzert von und mit Michaela Dietl ist dramaturgisch ruppig, komödiantisch sperrig musikalisch abseits des Mainstreams und so unerschütterlich authentisch wie das Niederbayerische ihrer Sprache - was sie nicht daran hindert, in einem halben Dutzend Sprachen zu singen und seltsame Lautgedichte zu vertonen… In Zeiten, in denen eine wirtschaftliche Elite die Werte aller verjubelt - nicht nur jene, die sich in Euro und Dollar messen lassen - hat die Dietl-Show extravaganten Mehrwert."

"(Michaela Dietl) gelingt es, der "Quetschn" mit großer Sinnlichkeit ihren Lieblingsmoment aus dem zweiten Satz von Dvoraks "aus der Neuen Welt" zu entlocken."
Mathias Hejny, Abendzeitung München, April 2010

"Echte Frauenpower… Aufgefallen: die Künstlerin sang in acht(!!!) Sprachen… "
Villacher Stadtzeitung, März 2010

"Vielseitiges bot Michaela Dietl, die einfühlsam in bester Bluesmanier eine Hommage an Billie Holiday sang und mit ihrer Stimme berührte. Darüber hinaus bewies die Akkordeonvirtuosin, dass die Melodika alles andere als ein verstaubtes Instrument ist."
Schwäbische Zeitung, Sigmaringen, 17.01.10

"Michaela Dietl, eine urige Mischung aus clownesker Pippi Langstrumpf und versunken musizierendem Bohemien, unterstreicht die theatralische Wirkung des Vortrags auf unkonventionelle Weise. Mit vollem Körpereinsatz an der Ziach kommentiert sie die bayerischen Passagen als lallendes "bsuffnes Wogscheitl" oder kikeriki-ender "scheener Ho". Versetzt den Zuhörer lautmalerisch in Straßentumulte der ausklingenden Räterepublik. Oder versinkt in romantischen Improvisationen."
Donaukurier, 20.11.09, Geisenfeld

"Begleitet wurde sie am Akkordeon von Michaela Dietl, die die Erzählungen mit kreativen, eigenwilligen Kompositionen unterstrich und ihrem Instrument kaum vorstellbare Töne entlockte. Durch ihren Beitrag wurden die Geschichten in Melodien umgewandelt, dadurch untermalt und verstärkt. Dabei beschränkte sich Dietl jedoch nicht auf ihr Können am Instrument, sondern summte und surrte, knarrte und knurrte, polterte und donnerte mit ihrer Stimme."
Donauwörther Zeitung, 20.11.09

Zu "Verblümtes und Unverblümtes, eine Lesung zu Georg Queri":

"Welche gutturalen Gesänge, also welche krächzenden, grunzenden und knurrenden Töne bei einem bayerischen Liebesakt aus der Kammer dringen können, zelebrierte in einmaliger Stimm-Manier Michaela Dietl, die in ihrem schwarzen Outfit und dem Akkordeon in der Hand wie eine bayerische Carmen wirkte."
Augsburger Allgemeine, 11. 8. 2011

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Mit HAMMERLING TRIO zu Gast bei "Literatur im Herbst" in Pfullendorf:

"… Michaela Dietl zauberte dazu auf dem Akkordeon und mit ihrer phantastischen Stimme, die sie ebenso bei Bedarf zum Surren, Schnalzen oder Schnurren einsetzte…"
Schwäbische Zeitung, 8.10.2009

"Erotisches vom Oskar" mit Monika Manz:
"Unterstützt wurden Manz' Darbietungen von Michaela Dietl, einer wahren Virtuosin am Akkordeon. Sie verfolgte die Erzählungen ihrer Kollegin amüsiert und unterstrich sie mit ihren Eigenkompositionen. So verstärkte sie die Geschichten noch und zauberte eine oft spannende aber auch heitere oder eben ergreifende Stimmung. Mit vollstem Körpereinsatz und fast schon wie von Sinnen entlockte sie ihrem Instrument teils wahnwitzige Melodien…"
Der Neue Tag, 8.10.2009

Theatermusik zu "Der Menschenfeind" von Moliere:
"Das Duo Hammerling mit Taschentrompete, Alphorn, Flöte und Schlagzeug betritt mit der grandios frech singenden Michaela Dietl die Bühnenlandschaft..."
Münchener Merkur, 07.07. 2009

"Michaela Dietl begeisterte mit einer Wahnsinnsstimme, mal ganz melodisch, mal mit Sprechgesängen scheinbar entrückt!"
Trostberger Tagblatt, 30.07.08

"Aparter Abend der starken Stimmen. Jazzige Klänge, vermischt mit Lautmalerei - Wahnsinn, was Michaela Dietls Stimme alles hergibt - mal fröhlich, mal tief melancholisch zaubern eine ganz eigene Stimmung ins Stadttheater."
Donaukurier, 22./23.11.08

"Da gab Michaela Dietl jauchzende, stöhnende, knurrende, schmatzende und gurrende Urlaute von sich, um kurz danach mit fast melancholisch stimmenden Melodien auf ihrem Akkordeon Kontrapunkte zu setzen."
Mainpost Würzburg 20.11.08

"Virtuos Michaela Dietl mit Akkordeon und einer wunderbar wandelbaren Stimme."
Fürther Nachrichten, 12.01.08

"Ungewohnt allein schon was Michaela Dietl an Stimme hervorbringt. Wie sie jauchzt und stöhnt, gurrt und summt wie ein Urweib, knattert, poltert, knurrt und schmatzt und Schnalzlaute von sich gibt und dann wieder sich in eine Melodie hineinfindet, die so warm und vertraut klingt wie ein Wiegenlied."
Süddeutsche Zeitung, 4./5. 04.07

"Und die von Kopf bis Fuß feuerrot gewandete "Höllenkatze" Michaela Dietl behandelte ihr Akkordeon mit wahrlich teuflischer Virtuosität und sang und gurrte dazu mit sinnlichem Alpincharme."
HEIMAT, 15.11.07

"Dazu untermalte Michaela Dietl die trance-artigen Rhythmen oder füllte das Kopfkino des Publikums mit lyrisch-subtilem, wortlosen Gesang."
Münchener Merkur, 02.04.07

"Alphorn und Fujara, Maultrommel und Taschentrompete lagen vor Fritz Moßhammer bereit, ein Schlagzeug, aber auch ein Schellenbaum, ein Marimbaphon und etliche Kuhglocken ließen bei Erwin Rehling einiges erwarten. All das toppte Michaela Dietl jedoch locker - und zwar alleine durch ihr extravagantes Outfit. Rote Beine in roten Schuhen liessen die Augen nicht zur Ruhe kommen - von den Ohren der Zuhörer war da noch gar nicht die Rede. Und dann ging es los. Und wie.
Dietl, Moßhammer und Rehling schaffen einfach starke Musik, mit Witz, mit Charme, mit tollen Klängen…"
PAF - Kurier, 04.10.07

"Eine Stimme jenseits des simplen Gesangs…"
Le Temps En Ligne, Tunis, 22.10.06

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